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Bass - Josephus Antonius Laske, Prag 1788

Josephus Antonius Laske, Prag (1755-1805)
Laske, Josef Anton. - Prag. Geb. am 18. März 1738 in Rumburg,verstorben am 30. Nov. 1805 in Prag Schüler von Jac. Kolditz und Th. Hulinzky.
Er arbeitete dann in Dresden, Berlin, Wien und Brunn. Aus der Fremde zurückgekehrt, machte er sich 1764 auf der Prager Kleinseite ansässig, wo er am Malteserplatz Nr. 474 "bei der goldenen Schlange" wohnte; 1765 erlangte er das Bürgerrecht. Am 6. Mai 1766 heiratete er Elisabeth Vogl (+1768) und ging 1779 eine zweite Ehe mit Ludmilla Libovicky ein. Außer sehr guten Geigen baute er auch Pochetten, Violen d'amour, Har- fen und Mandolinen. Der Name kommt auch Laschke, Lasche oder Laska geschrieben vor. In Böhmen und Polen stand er in höchstem Ansehen bei den Geigern, die (nach Fetis) seine Instrumente denen der Italiener vorgezogen haben sollen. Auf dem Chor der Braunauer Stiftskirche befindet sich von ihm eine Geige von Vj65 (1775?). Vier Violinen von 1770 und je eine von 1779, 1780 und 1787 sowie ein Kontrabaß von 1770 befinden sich im Kloster Strahow, ein Baß von 1791 in der Lorettokirche in Prag. Das Musik- historische Museum von W. Heyer in Köln besitzt eine schöne Taschengeige von ihm.


Auszug Lütgendorff... Abb. 470 und 509.


Geigenzettel: Josephus Antonius Laske / fecit Pragae anno 1788 (gedruckt)








Abmessungen in cm:

Zargenbreite 20
Oberer Bug 52
Unterer Bug 65
C-Bug 36
Halslänge
Griffbrettfläche 43
Wirbelkastenlänge 37
Kastenbreite 7,2
Mensur 104



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